Wasser ist ein wichtiger Bestandteil des Lebens. Sauberes und ausreichendes Wasser, als Trinkwasser und zur Reinigung, ist überall eine Grundvoraussetzung, damit sich Leute wohlfühlen. Wasser ist auch für das Ökosystem, von dem unser Überleben abhängt, entscheidend. Andererseits verbreitet es schnell Verschmutzungen und Krankheiten in der Umgebung. Die beiden untrennbaren Themen im Zusammenhang mit Wassers sind die Menge, die wir verbrauchen, und die Verschmutzung, denn Wasser zu verbrauchen bedeutet fast automatisch, es auf irgendeine Art zu verschmutzen.
16 Stellen Sie fest, welche Wasserhärte Sie haben
Für den Betrieb von Geschirrspülern, Waschmaschinen oder Heizungssystemen ist es wichtig zu wissen, in welchem Wasserhärtebereich Sie wohnen. Brauchwasser sollte normalerweise nicht härter als ein Millimol pro Liter sein (Ihr lokaler Wasserversorger kann Ihnen sagen, wie hart Ihr Wasser ist). Wasser zu enthärten verringert den Verbrauch an chemischen Reinigungsmitteln und die Wartungskosten für die Geräte (und Verlängert das Leben der Geräte.)
17 Bauen Sie Durchlaufbegrenzer in Duschen und Waschbecken ein
Der Einbau von Einhandmischern, insbesondere in den Waschräumen, dienst sowohl dem Umweltschutz als auch der Kostenersparnis. Diese Wasserhähne sind normalerweise mit Perlatoren ausgestattet und sparen Wasser und Energie weil sie warmes und kaltes Wasser schneller mischen und das gewünschte Mischverhältnis beibehalten.
18 Reduzieren Sie den Wasserverbrauch in WCs durch Einbau einer doppelten Spülung
Viele Einrichtungen haben ihre Toiletten bereits mit einer doppelten Spülung oder einem Spülstopp ausgestattet. Die Erfahrung zeigt, daß Gäste diese kaum nutzen, entweder weil sie nicht wissen, wie das System funktioniert oder weil ihnen nicht bewußt ist, daß sie so Wasser sparen können. Klare, einfache Anleitungen sind entscheidend, wenn diese Möglichkeit effizient genutzt werden soll. Wird der Spülstopp genutzt, kann der Wasserverbrauch für Toiletten um 30 bis 50 Prozent gesenkt werden.
19 Kontrollieren Sie regelmäßig alle Punkte, an denen Wasser verbraucht wird
Stellen Sie fest, ob Wasserhähne und Duschen tropfen oder Toilettenspülungen ständig laufen. Studien haben gezeigt, daß jährlich viel Wasser verloren geht, wenn diese Mängel nicht behoben werden. Reparaturen sparen sowohl Geld als auch Wasser.
20 Bombardieren Sie die Umwelt nicht mit Waschpulver
Bei der Verwendung von Waschpulver ist die Einhaltung der folgenden Umweltkriterien wichtig:
- Die benötigte Menge an Waschpulver hängt von der Wasserhärte ab.
- Waschpulver sollte phosphatfrei sein, da Phosphate für Überdüngungen oder gar "tote" Gewässer verantwortlich sind. Wählen Sie Waschpulver mit chlorfreier Bleiche, da Chlor Wasserpflanzen und Kulturpflanzen schädigt.
- Verwenden Sie wenn möglich spezielle Feinwaschmittel.
- Bevorzugen Sie Baukastensysteme, wie z.B. Dreikomponenten-Systeme, bei denen Waschpulver, Wasserenthärter und Fleckentferner nach eigenem Bedarf gemischt werden können.
- Beim Kauf von ökologischen Waschpulvern sollte berücksichtigt werden, daß der Begriff „ökologisch“ auf keine verbindliche Definition beschränkt ist.
- Grundsätzlich können bis zu 50 Prozent weniger Waschpulver als vom Hersteller empfohlen verwendet werden.
- Handelsübliche Fleckentferner sollten möglichst vermieden werden.
21 Reduzieren Sie 90° und Vorwaschgänge auf ein Minimum
Bei 60 °C gewaschene Bett- und Tischwäsche wird hygienischen Standards vollständig gerecht. Wäsche braucht den Heißwaschgang nur dann, wenn sie besonders stark verschmutzt ist. Wird der 90 °C Waschgang durch den 60 °C Waschgang ersetzt kann der Stromverbrauch fast halbiert werden. Durch Vermeidung des Vorwaschgangs können bis zu 25 Prozent an Waschpulver, Wasser und Energie gespart werden. Eine weitere goldene Regel ist, die Waschmaschine immer voll zu beladen.
22 Vermeiden Sie Weichspüler
Einige der Substanzen, die in handelsüblichen Weichspülern nachgewiesen wurden, sind nicht biologisch abbaubar und vergiften Organismen im Wasser. Eine umweltfreundlichere Alternative ist die Zugabe von Essiglösung (3prozentig) im letzten Spülgang.
23 Verwenden Sie milde Reinigungsmittel
Milde Reinigungsmittel gibt es für fast alle Bereiche in Herbergen. Eine breite Palette von Reinigungsmitteln auf der Grundlage von Industrie-Ethanol oder Essig- und Zitronensäure werden angeboten, die genauso wie milde Seifen und andere milde Universalreiniger für die meisten Dinge ausreichend sind. Und wichtig: Produkte mit Spender sind zu bevorzugen.
24 Vermeiden Sie Desinfektionsmittel
Es gibt keinen Grund, alle Böden und Oberflächen in Waschräumen/WCs zu desinfizieren. In der Küche können Desinfektionsmittel durch heißes Wasser (60 bis 70 °C) mit ein wenig Soda ersetzt werden.
25 Vermeiden Sie Spülsteine und Duftspender
Spülsteine und Duftspender sollten auf jeden Fall vermieden werden. Die Inhaltsstoffe sind extrem umweltschädlich. Außerdem erfüllen die Produkte keinen hygienischen Zweck.
26 Vermeiden Sie scharfe Reinigungsmittel für Toiletten und Abflüsse
Viele Einrichtungen sind bereits von konventionellen, anorganischen Reinigungsmitteln auf Essigreiniger für Toiletten umgestiegen. Diese Essiglösungen verhindern ein Verkalken und Urinstein und sind eine positive Alternative gegenüber scharfen Reinigungsmitteln sowohl im Hinblick auf Kosten als auch auf Umweltfreundlichkeit. Um ein Verstopfen von Toiletten und Abflüssen zu vermeiden ist es wichtig, vorbeugend Hygienebeutel für Tampons etc. bereitzustellen.
|